Sie sind hier: Angebote / Senioren / Betreuungsverein

Ansprechpartner

Petra Mustermann

Herr
Arno Soffel

Reinhold-Becker-Str. 2
66386 St. Ingbert


Tel: 06894 10 0 - 20 0
soffela@kv-st-ingbert.drk.de

Ansprechpartner

Petra Mustermann

Frau
Eva Heinrich

Reinhold-Becker-Str. 2
66386 St. Ingbert


Tel: 06894 10 0 - 21 0
heinriche@ - kv-st-ingbert.drk.de

Suchen Sie Angebote in anderen Städten und Orten?
Die Postleitzahlsuche hilft Ihnen weiter.

DRK vor Ort

Angebotsseiten
Adressseiten

Betreuungsverein

Wir sind ein nach §1908 BGB im Jahr 1994 gegründeter anerkannter Betreuungsverein. Im DRK-Betreuungsverein sind zurzeit rund 120 ehrenamtliche Mitgliedern organisiert. Ein Querschnittsmitarbeiter steht den ehrenamtlich Tätigen beratend zur Seite. Eine Vereinsbetreuerin führt professionelle Betreuungen. Grundsätzlich werden Betreuungen ehrenamtlich geführt. In manchen Fällen muss jedoch ein Betreuer eingesetzt werden, der dieses Amt als Beruf ausübt. Dies ist insbesondere der Fall, wenn zum Führen einer Betreuung spezifische Fachkenntnisse erforderlich sind. Oftmals sind diese Betreuungen
auch mit besonderen Belastungen verbunden, die ehrenamtlichen Betreuern in der Regel nicht zuzumuten sind. In diesen Fällen werden wir als sogenannte Vereinsbetreuer tätig.

Das Betreuungsgesetz

Seit dem 01.01.1992 gilt das neue Betreuungsrecht. Damit ist die Reform des Vormundschaftsrechtes auf dem Papier vollzogen, jetzt gilt es, sie auch mit Leben uzu füllen. Durch die gesetzliche Betreuung wird das Recht auf Selbstbestimmung in den Vordergrund gestellt. Ein wichtiger Leitgedanke ist der Grundsatz der Erforderlichkeit. Eine Betreuung kann nur bestellt werden, wenn es sonst
keine anderen Möglichkeiten gibt.

Wer wird betreut?

Betreut werden volljährige Menschen, die ihre persönlichen Angelegenheiten nicht oder nur teilweise erledigen können, weil sie psychisch krank, geistig behindert, altersverwirrt oder körperlich schwer behindert sind. Jede Betreuung soll dem Wohl des Betroffenen dienen.

Im Vordergrund soll deshalb der persönliche und vertrauensvolle Kontakt zwischen Betreuer und Betreutem stehen. Persönliche Betreuung heißt nicht, dass der Betreuuer selbst Pflegeleistungen oder hauswirtschaftliche Hilfe erbringen muss. Er soll allerdings diese Hilfen organisieren und überprüfen.

Aufgaben des Betreuungsvereins

Zu den Querschnittsaufgaben gehört die Gewinnung, Beratung und Fortbildung ehrenamtlicher Betreuer. Darüber hinaus beraten wir im Rahmen der Querschnittsaufgaben auch Bevollmächtigte und informieren zu den Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

Beratung
Während einer Betreuung steht man häufig vor Problemen. Wo kann ich welche Sozialleistung beantragen? Was tun, wenn eine Behörde einen Antrag ablehnt? Wie findet man ein geeignetes Heim, einen guten Arzt oder Pflegedienst?

Fortbildung und Erfahrungsaustausch:
Wir organisieren regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen zu Themen, die für Betreuer interessant sind wie zum Beispiel aktuelle Gesetzesänderungen im Betreuungsrecht. Als ehrenamtlicher Betreuer kann man vom Angebot des DRK-Betreuungsvereins Gebrauch machen und sich mit anderen Ehrenamtlichen und auch mit hauptamtlich tätigen Vereinsbetreuern austauschen.

Haftpflichtversicherung
Als Betreuer übernimmt man ein verantwortungsvolles Ehrenamt. Trotz aller Sorgfalt können Fehler passieren. Beispielsweise wenn ein Antrag auf Sozialleistungen nicht oder aber zu spät gestellt wird. Der Betreuer muss dann den entstandenen Schaden ersetzen. Deshalb ist es wichtig, für diese Fälle eine geeignete Versicherung zu haben. Die „normale“ private Haftpflichtversicherung deckt dies nicht ab! Aus diesem Grunde haben wir für unsere Mitglieder eine spezielle Haftpflichtversicherung abgeschlossen.
Diese Versicherung ist für Sie kostenfrei!

Vorsorge
Jeder Mensch kann in eine Situation kommen, in der er aufgrund von Unfall, Krankheit oder Alter seine Angelegenheiten nicht mehr regeln kann. Es ist wichtig, sich bereits frühzeitig damit zu beschäftigen, wer dann die Angelegenheiten in diesem Fall regeln soll. Und wie entschieden werden soll. Es können sich dann viele Fragen stellen: Will ich in einem solchen Fall so lange wie möglich zu Hause wohnen. Oder möchte ich lieber in ein Heim ziehen. Und gibt es vielleicht ein bestimmtes Heim, welches ich bevorzugen würde. Welche
Ärzte sollen mich ggf. behandeln ...
Wir organisieren regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Vorsorge. Bei der Wahrnehmung dieser Aufgaben hilft Ihnen der DRK-Betreuungsverein

 

  • Er steht mit Rat und Tat zur Seite
  • Er führt Sie ausführlich in die Betreuungsarbeit ein
  • Er versichert Sie gegen Schäden und Risiken
  • Er organisiert einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch
  • Er führt Fortbildungen und Informationsveranstaltungen durch

Sie helfen uns! Wir helfen Ihnen!

Wer wird Betreuer?

Praktisch kann jede erwachsene Person Betreuer oder Betreuerin werden. Betreuer/innen werden vom Amtsgericht bestellt. Meistens sind es Familienmitglieder oder Angehörige des Betreuten, aber auch Berufsbetreuer, Vereinsbetreuer, Ehrenamtliche oder Behördenbetreuer.

Erwartungen an den Betreuer

  • Einfühlsamkeit, Toleranz und Verständnis
  • Geduld und Gelassenheit
  • realistische Lebenseinstellung, Lebenserfahrung
  • Verschwiegenheit und Verantwortungsbewusstsein
  • Entscheidungsfreude
  • Interesse an sozialen Kontakten
  • Lernbereitschaft

Mögliche Aufgaben des Betreuers

Die Betreuung darf nur für diejenigen Aufgaben angeordnet werden, die tatsächlich anfallen und die der Betroffene nicht ohne gestzlichen Vertreter ausüben kann.

  • Allgemeine Beratung und Hilfestellung
  • Ansprüche auf Sozialleistungen
  • Geld- und Vermögensverwaltung
  • Hilfe bei Arbeitsangelegenheiten
  • Hilfe bei Wohnungs-, Haus- und Mietangelegenheiten
  • Hilfe bei Heilbehandlung
  • Aufenthaltsbestimmung und Heimunterbringung
  • u.a.m.

zum Seitenanfang