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Ansprechpartner

Petra Mustermann

Herr
Arno Soffel

Reinhold-Becker-Str. 2
66386 St. Ingbert


Tel: 06894 10 0 - 20 0
soffela@kv-st-ingbert.drk.de

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Freiwillgendienste

im Deutschen Roten Kreuz - eine sinnvolle Aufgabe

Die Grundsätze des Deutschen Roten Kreuzes sind Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität.
Erklärtes Ziel ist es, allen Menschen, die in irgendeiner Form in Not oder Bedrängnis sind, die notwendige Hilfe zukommen zu lassen, allein nach dem Maß der Hilfsbedürftigkeit, ohne Rücksicht auf Staatsangehörigkeit, Rasse, Religion, soziale Stellung oder  politische Zugehörigkeit.
Dies gilt weltweit, aber auch in der engeren Nachbarschaft. Das Deutsche Rote Kreuz versteht sich als eine Nationale Hilfsorganisation und ist ein Verband der Freien Wohlfahrtspflege mit vielfältigen sozialen Einrichtungen. Und das bedeutet eine Reihe von Aufgabenbereichen, die weit über die „klassischen“ Einsatzgebiete „Blaulicht“ und Blutspende hinausreichen.

Der Freiwilligendienst kann in nachstehenden Einsatzbereichen beim Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband St. Ingbert, entweder im BUNDESFREIWILLIGENDIENST (BFD) oder FREIWILLIGEN SOZIALEN JAHR (FSJ) geleistet werden.

Einsatzmöglichkeiten im Freiwilligendienst

Ebenso vielseitig wie ihre persönlichen Interessen sind auch unsere Einsatzmöglichkeiten. Angepasst an ihre Lebensumstände, ihre Vorkenntnisse und ihre Zunkunftspläne finden Sie hier eine Übersicht über die jeweiligen Einsatzmöglichkeiten für einen Bundesfreiwilligendienst im DRK-Kreisverband St. Ingbert e. V..

Das DRK berät Interessenten in persönlichen Gesprächen, vermittelt passende Einsatzstellen und betreut die Freiwilligen während ihres Einsatzes. Außerdem bietet das DRK begleitende Seminare an, in denen sich die Freiwilligen austauschen können und soziale Kompetenzen erwerben und vertiefen können.

Der Freiwilligendienst ist arbeitsmarktneutral, d.h. die Freiwilligen verrichten unterstützende zusätzliche Tätigkeiten und ersetzen keine hauptamtlichen (Fach-) Kräfte. Für den Dienst erhalten Freiwillige unentgeltliche Verpflegung, ggf. Unterkunft und Arbeitskleidung – oder jeweils entsprechenden Geldersatzleistungen – und ein Taschengeld.

Rettungsdienst

Foto: A. Zelck/DRK

Rettungsfahrzeuge mit Blaulicht sind auf unseren Straßen ein vertrautes Bild. Um den hohen Standards gerecht zu werden, die im Rettungsdienst gelten, wird jeder Freiwillige zu Beginn seines Dienstes zum Rettungshelfer ausgebildet. Bei entsprechender Eignung kann sich der Freiwillige zum Rettungssanitäter weiterqualifizieren lassen.
Am Ende der jeweiligen Lehrgänge (mit Seminarteil, Rettungswachen- und Klinikpraktikum) erfolgt eine theoretische und praktische Prüfung

Das DRK ist die größte im Rettungsdienst tätige Hilfsorganisation und legt gerade auch in diesem Bereich Wert auf die bewährte Mitarbeit von Freiwilligendienstleistenden. Der abwechslungsreiche Dienst gestaltet sich demnach sehr interessant. Ob Reanimation oder Geburt im Rettungswagen, oder die Begleitung des Notarztes im Notarztwagen oder der Einsatz im Rettungswagen in der Notfallrettung und im qualifizierten Krankentransport, kein Einsatz gleicht dem anderen. Voraussetzung für diese Tätigkeit ist der Besitz des Führerscheins der Klasse drei und eine gesundheitliche Eignung.

Da der Rettungsdienst für die Bevölkerung „rund um die Uhr“ bereitstehen muss, ist der Einsatz in diesem Bereich auch im Schichtdienst, nachts und am Wochenende erforderlich.

Nach dem Ende des Freiwilligendienstes kann eine weiterführende Ausbildung zum Rettungsassistenten absolviert werden für die hauptberufliche Tätigkeit im Rettungsdienst.

Pflege / Demenzbetreuung / Individuelle Schwerstbehindertenbetreuung / Schülerbetreuung

Ambulante Pflege

Nicht selten ist für eine Tätigkeit in dem Bereich der Pflege der Besitz des Führerscheins der Klasse drei nötig. Natürlich erhalten Freiwilligendienstleistende zu Beginn ihrer Tätigkeit eine ausführliche Einweisung in der Dienststelle und einen fachspezifischen, zweiwöchigen Einführungslehrgang. Eine besonders soziale Aufgabe für den Freiwilligendienstleistenden im Bereich der Pflege ist die individuelle Schwerstbehindertenbetreuung. Die Betreuung behinderter Mitmenschen in ihrem häuslichen Bereich soll vor allem eine Unterstützung bei der Haushaltsführung, eine kommunikative und pflegerische Hilfe sein um den Behinderten das Leben in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen.

  • Wesentlich vielseitiger als man denkt ist der Bereich der Pflege. In unserem mobilen Sozialen Dienst bieten wir den Freiwilligen Einblicke und Ausbildung.
  • Neben der Grundpflege des hilfebedürftigen Patienten umfasst die Tätigkeit des Pflegehelfers unter anderem die Förderung der Mobilität und Beweglichkeit der Patienten und sorgt somit für eine Verbesserung deren Lebensqualität.
  • Der eingesetzte Pflegehelfer hilft Menschen aller Altersgruppen mit unterschiedlichsten Einschränkungen und Behinderungen.
  • Um die umfassenden medizinischen Sachverhalte, die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten in der Praxis sicher bewältigen zu können, absolviert jeder Freiwillige im Bereich Pflege eine umfassende fachliche Einweisung und die entsprechenden Fachlehrgänge.


Ältere oder behinderte Menschen, die sich nur schwer oder gar nicht selbst versorgen können, sind auf Hilfe angewiesen. Der Mobile Soziale Hilfsdienst ermöglicht den Betroffenen, ihre individuellen Wünsche zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu verwirklichen. Die Arbeit der Freiwilligendienstleistenden verlangt in diesem Bereich daher ein hohes Maß an Selbständigkeit, Zuverlässigkeit und verantwortungsbewusstem Handeln. Genau betrachtet umfasst diese Aufgabengebiet drei Bereiche:

Hilfen zur Erhaltung und Erweiterung von Kontakten zur Umwelt

  • Besuchsdienste (Gespräche, Vorlesen, Spiele etc.)
  • Begleitung zu Ärzten, Behörden, Ausflügen, Feierlichkeiten etc.

Hilfen im Haushalt

  • Zubereitung von Mahlzeiten
  • Einkaufen gehen
  • Reinigungsarbeiten in der Wohnung
  • Gartenarbeiten

Sozialpflegerische Hilfen

  • Hilfe bei der Körperpflege (Waschen, Baden und Rasieren)
  • Hilfe beim Aufstehen und Zubettgehen
  • Hilfe beim An- und Auskleiden
  • Hilfe beim Gehen und bei Körperübungen


(Diese Hilfen können nur nach Ausbildung und Anleitung durch eine Fachkraft vom Freiwilligendienstleistende ausgeführt werden).

Demenzbetreuung

Foto: M. Wodrich

Ob im häuslichen Bereich, in der ambulanten oder der stationären Pflege: Demenzbetreuer werden immer häufiger benötigt. Sie sind inzwischen eine nicht mehr wegzudenkende Hilfe für die zu betreuenden Personen und deren Umfeld. Verrichten sie zu Beginn der Krankheit oft nur Zugehdienste, beraten sie im weiteren Verlauf die Angehörigen, greifen unterstützend und entlastend ein und übernehmen einen Teil der Pflege.

Eine der wichtigsten Tätigkeiten ist, den Betroffenen so lange und so gut wie möglich am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen und ihn vor Isolation zu bewahren und ihn nach seinen individuellen Fähigkeiten zu unterstützen.

Jeder Freiwillige, der in diesem Bereich eingesetzt wird, erhält zu Beginn seines Dienstes eine 160 Stunden umfassende Ausbildung zum Demenzhelfer nach § 87b SGB.

Individuelle Schwerstbehindertenbetreuung

Im Bereich Schülerbetreuung werden körperbehinderte Kinder während des Schulunterrichts durch Freiwilligendienstleistende betreut. Mit Hilfe des Integrationshelfers wird dem Kind somit ermöglicht trotz seiner Behinderung eine Regelschule zu besuchen. Die Hilfen umfassen Rollstuhlschieben, Betreuung während der Pausen, Hilfe beim Toilettengang und Unterstützung im Unterricht.

Fahrdienst

A. Zelck/DRK
  • Unser Fahrdienst bietet Menschen mit einer vorübergehenden oder dauerhaften Behinderung die Möglichkeit der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und damit eine echte Alltagserleichterung.
  • Sei es der Weg zur Arbeit oder zur Schule, ein Arztbesuch, eine Stipp-Visite bei Familie und Freunden oder individuelle Freizeitgestaltungen, Sie als Freiwilligen- dienstleistende/r können Hilfe leisten, wo Hilfe gebraucht wird.
  • Auf modernen Spezialfahrzeugen werden Sie im Umgang mit Rollstühlen und deren Sicherungssystemen beim Transport geschult, lernen die besonderen Bedürfnisse behinderter Menschen kennen und haben die Möglichkeit einen Personenbeförderungsschein zu erwerben.
  • Um auch bei unsicheren Straßenverhältnissen alles sicher im Griff zu behalten, ist die Absolvierung eines Fahrsicherheitstrainings selbstverständlich ein fester Bestandteil der Ausbildung.


Im Behindertenfahrdienst werden behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene von ihren Wohnungen abgeholt und zu Schulen, Ausbildungsstätten oder Arbeitsstellen gefahren (...und natürlich wieder nach Hause gebracht).
Aber auch Fahrten zu Arztbesuchen, Erledigungen bei Ämtern und Fahrten zu Veranstaltungen etc. gehören zum Tagesablauf. Dafür stehen Spezialfahrzeuge mit Hebe- oder Rollbahnen für Rollstuhlfahrer zur Verfügung. Neben dem „Chauffieren“ ist der Freiwilligendienstleistende verantwortlich für die sachgerechte Unterbringung und Sicherung der Behinderten sowie für die Betreuung während der Fahrt.
Eigentlich klar, dass für diese Aufgaben der Führerschein Klasse drei und eine zumindest ausreichende Fahrpraxis erforderlich sind. Zudem sollten die Betreuungsaufgaben nicht unterschätzt werden. Denn die verlangen auch ein wenig sozialpsychologisches Geschick.

Verwaltung

Das Telefon klingelt, es müssen Tagungen und Konferenzen organisiert, Übersichten erstellt und Tabellen gepflegt werden.

Lernen Sie in ihrem Freiwilligendienst, wie man hausinterne und -externe Veranstaltungen und Meetings organisiert, helfen Sie bei der Erstellung von Abrechnungen, erweitern Sie ihre Kenntnisse im Umgang mit PCs und Anwendersoftware.

Der Freiwilligendienst bietet ihnen auch in diesem Bereich die einmalige Möglichkeit einen Einblick und erste Erfahrungen in der Verwaltung zu sammeln.

In ihren Seminaren bekommen sie unter anderem ein Telefontraining, PC Kurse für alle gängige Anwendersoftware. Nutzen Sie die Chance und erwerben Sie Kenntnisse, die sie auch weit über ihre Zeit im Freiwilligendienst einsetzen können: Erstellen von Bewerbungsunterlagen, Kommunikationstraining. Vielleicht haben Sie sogar Lust noch eine Fremdsprache zu lernen oder wieder aufzufrischen?

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